Tuina-Meridianmassage

 

Die Tuina-Meridianmassage ist eine der ältesten Therapieformen der chinesischen Medizin, älter noch als die Akupunktur. Sie ist auch heute noch grundlegender Bestandteil der ärztlichen Ausbildung in China. Neben Techniken, bei denen punktuell starker Druck ausgeübt wird, kommen auch knetende, greifende, streichende und klopfende Verfahren zur Anwendung sowie groß-flächige Behandlung verschiedener Körperregionen. Darüber hinaus werden auch einfache chiropraktische Griffe zur Mobilisierung der Gelenke angewendet.

           

Die Tuina unterscheidet sich von der Massage durch die systematische Verfeinerung und strenge Systematisierung der manuellen Techniken, gepaart mit dem ausdrücklichen Bezug auf die theoretischen Grundpostulate der chinesischen Medizin, nämlich auf die Lehre von den Funktionskreisen und die Lehre von den Leitbahnen. Auf die Weise stehen lokalisierte Schmerzbefunde und Verspannungen in einen größeren funktionellen und diagnostischen Zusammenhang. Wir rechnen die Tuina Behandlung mit der Ziffer 269A ab, denn hier handelt es sich um eine Meridianbehandlung durch eine speziell ausgebildete Therapeutin in diesem Bereich. Diese hat nach ihrer „westlichen“ Ausbildung eine zweijährige Tuina-Ausbildung bei der DGTCM in Heidelberg sowie ein zweijähriges Qi-Gong Studium an der Universität Oldenburg durchgeführt.

Die Tuinabehandlung ist also nicht mit einer klassischen Massage vergleichbar  u. a. auch nicht durch den erhöhten Zeitaufwand von 40 Minuten und der Komplexität der Erkrankung von chronischen Schmerzpatienten.