Rückenmarknahe Opiattherapie

Die direkte Injektion eines Opioids an die schmerz leitenden Strukturen des Rückenmarks verhindert die Signalübermittlung schmerzhafter, peripherer Reize an die Schmerzverarbeitenden Strukturen des Gehirns und so die Wahrnehmung und die negative Perzeption des Schmerzes.

Durch die hohe Konzentration des Opioids am Wirkort kann eine effektive Schmerzlinderung bei relativ geringer Häufigkeit von Nebenwirkungen erreicht werden. Die Anwendung kann über eine externes oder implantiertes Pumpensystem erfolgen.